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"Neuer Präsident des Internationalen Clubs La Redoute"
Am 01.07.2010 hat Prof Dr. Gerd Langguth das Amt des Präsidenten des Internationalen Clubs La Redoute Bonn e.V. übernommen.
Prof. Dr. Gerd Langguth, Staatssekretär a.D., unterrichtet Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn.
Seine weiteren Stationen sind: Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung (1981-1985); Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretär (1986 bis 1987); Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in der Bundesrepublik Deutschland in Bonn (1988-1993); Geschäftsführender Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Sankt Augustin bei Bonn (1993-1997).
Buchveröffentlichungen (u.a.): Protestbewegung – Entwicklung, Niedergang, Renaissance, Köln 1983; Berlin - Vom Brennpunkt der Teilung zur Brücke der Einheit (Hrsg.), Köln 1990; Suche nach Sicherheiten - Ein Psychogramm der Deutschen, Stuttgart 1995 (Übersetzungen ins Englische, Spanische und Russische); Autor, Macht, Staat. Literatur und Politik in Deutschland. Ein notwendiger Dialog, Düsseldorf 1994 (Hrsg.); Die Intellektuellen und die nationale Frage (Hrsg.), Frankfurt und New York 1997; Das Innenleben der Macht, München 2001. Mythos ’68. Die Gewaltphilosophie von Rudi Dutschke – Ursachen und Folgen der Stu-entenbewegung, München 2001; Angela Merkel, München 2005 (mehrere aktualisierte Ausgaben, zuletzt 2010; Übersetzungen in chinesischer, koreanischer, türkischer, rumänischer, niederländischer und portugiesischer Sprache; ferner als Hörbuch veröffentlicht); Horst Köhler – Biografie, München 2007; Kohl – Schröder – Merkel. Machtmenschen, München 2009.
Im Dezember 2009 erhielt Langguth den Medienpreis des Vereins der ausländischen Presse (VAP) in Berlin.
Weiter Informationen finden Sie unter: www.gerd-langguth.de
"Die Universität der Zukunft" Prof. Dr. Huber am 01.07.2010 im Club La Redoute
Die Universität als Supermarkt, in dem jeder nach Belieben sich bedienen kann? Nein, „diese problematische Perspektive führt in die Irre“, sagte der Präsident der Ludwig-Maximilian-Univer
sität München, Professor Dr. Bernd Huber, 50, vor dem Internationalen Club La Redoute. Nicht nur die Unis, alle Hochschulen, müssten sich vielmehr darüber klar werden, was sie leisten wollten, mehr noch, was sie nicht leisten wollten oder könnten.Da hatte Huber gleich ein erheiterndes Beispiel aus dem eigenen Haus zur Hand: Dass eine so renommierte Universität wie die Münchner herren- und obdachlose Schildkröten, Echsen und Schlangen Asyl gewähre, gehöre sicher nicht zu ihren Kernaufgaben.
Welchen Weg schlagen die Hochschulen ein? Für eine seriöse Diskussion über die Universität der Zukunft seien ein breiter Konsens in der Gesellschaft und eine stabile Hochschulpolitik notwendig. Als „bemerkenswertes Signal“ empfindet Professor Huber, dass Bildung und Wissenschaft im Sparpaket der Bundesregierung ausgenommen worden sind, dass die Förderung der Hochschulen sogar verstärkt werden soll.
Insgesamt sieht der Münchner Finanzwissenschaftler die deutschen Universitäten auf dem richtigen Weg. Profile der Vergangenheit wie identische Leistungen und gleiche Standards seien aufgeweicht worden. Zunehmende Autonomie, Rankings, Exzellenzinitiativen, Wettbewerb, Differenzierung, Vielfalt und Individualität gäben den Hochschulen „positive Schubkraft“ und führten zu „erfolgsversprechenden Zielen“. Jede Uni schwöre auf ihre eigenen Stärken, verschiedene Modelle entwickelten sich vorteilhaft, zum Beispiel auch regional verankerte. München habe in der Grundlagenforschung „eine große Nische“ gefunden. Auf dem Campus gehe es interessanter, spannender und bunter, aber auch komplizierter zu.
Bachelor- und Master- statt Diplom- und Magisterstudiengänge, die Bologna-Reform, haben sich nach den Worten des Uni-Präsidenten trotz aller Problematik bewährt. Die Studienzeiten seien kürzer geworden, die Abbruchquoten gingen zurück. Huber fasste zusammen: „Die Grundrichtung stimmt, Deutschlands Universitäten vermitteln eine klare, gut strukturierte Ausbildung auf hohem Niveau.“
Nebenbei brachte der Professor aus München denn auch die Bundesuniversität ins Gespräch und befeuerte damit die öffentliche Diskussion über die Kleinstaaterei im Bildungswesen.
Nachdrücklich wies Huber auch darauf hin, dass vor der viel geforderten Aufnahme berufsbegleitender Studiengänge und des Islam-Unterrichts, „zwei Formen der Anspruchsinflation“, die Finanzierung geklärt werden muß. „Das können wir sonst nicht leisten – wie die Reptilienauffangstation.“ Jochen Hildesheim
"Wir brauchen Sicherheit" RWE Vorstandsmitglied Dr. Rolf Martin Schmitz hat von der Bundesregierung die Erstellung eines energiepolitischen Gesamtkonzepts angemahnt. Die Branche brauche verlässliche Rahmenbedingungen und Sicherheit für die hohen Investitionen, die anstehen, sagte der für das Deutschland-Geschäft zuständige Manager am 21.06.2010 im Internationalen Club La Redoute in Bad Godesberg.
Investitionen müsst
en zunächst einmal in die Netze fließen, damit diese den Anforderungen durch immer mehr erneuerbare Energien gewachsen seien. Gerade die Höchstspan-nungsnetze müssten das Gleich-gewicht halten zwischen Erzeugung und Verbrauch, die aber an wind- und sonnenreichen Sonntagen bei-spielsweise stark auseinander fallen könnten.Derzeit seien aber die Renditen im Netzbetrieb zu gering, um die hohen Investitionen zu rechtfertigen, sagte der Manager. Nachdrücklich setzte sich Schmitz für längere Laufzeiten von Kernkraftwerken ein. Wie Kraftwerke, die erneuerbaren Energien nutzen, stünden sie für eine sichere und CO2-freie Stromerzeugung. Dazu arbeiteten sie auch noch kostengünstig.
Die angedachte Brennelementesteuer lehnte er ab. Dadurch bekäme die Branche einen starken Wettbewerbsnachteil in Vergleich zu ausländischen Anbietern, die eine derartige Steuer nicht bezahlen müssen.
Rolf Arenz, Auszug:General Anzeiger / Kölner Rundschau 22.06.2010, Foto: Foto Klein GmbH Bonn
Den vollständigen Redetext finden Sie hier !
Wettermäßig deutete nichts darauf hin, dass dies ein besonders schöner Tag werden würde, als ich die 59 Mitglieder des Clubs am 15. März in Godesberg einfanden, um die European Fine Art Fair in Maastricht zu besuchen. Trotz der recht winterlichen Temperaturen waren alle in freudiger Erwartung die größte Antiquitätenmesse Europas zu sehen. Mehr als 250 Aussteller aus aller Welt zeigen dort außergewöhnliche Kunstschätze. Frau von Ondarza gab uns nach einer herzlichen Begrüßung eine sehr gute, wohlfundierte Einführung in das, was uns auf der Ausstellung erwarten würde. Einige von uns hatten bereits an früheren Fahrten nach Maastricht teilgenommen, für andere war es der erste Besuch. In zügiger Fahrt erreichten wir die Niederlande, die Provinz Limburg. Wir hatten das große Glück, in Frau von Ondarza eine profunde Kennerin dieser Landschaft mit seinen Schlössern und Burgen zu haben, da die Familie von Ondarza in den Jahren 1992-94 dort lebte. Im Hochmittelalter war Maastricht bekannt ob seiner Tuchfabrikation. Die sehr vermögenden Kaufleute errichteten sich in der Umgebung von Maastricht stattliche Burgen, die z.T. heute noch erhalten sind. Unsere Eintrittskarten hatten wir bereits im Bus erhalten, so konnte sich jeder nach der Ankunft im Kongresscenter nach seinen persönlichen Präferenzen orientieren. 270.000 Rosen boten gleich am Eingangsbereich einen überwältigenden Anblick. Kunstvoll arrangierte Papageientulpen in allen Farben begeisterten den Besucher in den weitläufigen Hallen und verlieh der gesamten Ausstellung ein elegantes Ambiente. Die Vielfalt exquisiter, edler Gegenstände war überwältigend: Gemälde holländischer, italienischer, französischer, spanischer, deutscher und englischer Meister, erlesene europäische Möbel sowie klassischer Antike, Objekte aus Ägypten, Asien und Südamerika waren ebenso vertreten wie feinstes Porzellan und natürlich kostbare Juwelen. Liebhaber moderner Kunst konnten ebenfalls ein reichliches Angebot bewundern. Kaum ein Ort in Europa bietet solch eine eindrucksvolle Selektion internationaler Kunst in ähnlicher Opulenz. Auf der Rückfahrt dieses erlebnisreichen Tages, der noch lange nachklingen wird, spürte man die Begeisterung aller Teilnehmer. Unser besonderer Dank gilt Frau von Ondarza, die es meisterhaft versteht, kulturelle Veranstaltungen unseres Clubs zu organisieren und mit Leben auszufüllen. Solche Unternehmungen tragen sicherlich in besonderem Maße dazu bei, den Internationalen Club attraktiv und interessant zu gestalten. Horst Breckwoldt
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